Vergnügen auf Zeit

ein Projekt des Kulturnetz Hernals im Rahmen von Soho goes Hernals 2012

Zeitraum: 12. Mai – 26. Mai 2012
Ort: Das ehemalige Etablissement Gschwandner Geblergasse 38-40, 1170 Wien, www.gschwandner.at

In einer Art Kunst-Etablissement soll die historische Vergnügungskultur (des ausgehenden 19.Jhd. bis in die 30er Jahre), mittels zeitgenössischer künstlerischer Formen wieder aufleben und einen ironischen Kontrapunkt zu „Unsicheren Zeiten“ bieten. Neben der künstlerischen Gestaltung der Räumlichkeiten gibt es ein Veranstaltungsprogramm, welches musikalische Darbietungen, Lesungen, und Theateraufführungen, beinhalten wird. Das Gesamtkunstwerk wird im Rahmen einer zweiwöchigen Bespielung im Zeitraum von SOHO in Ottakring 2012 vom 12 – 26. Mai 2012 einem öffentlichen Publikum präsentiert. Die Eröffnung findet am 12. Mai um 19.00 durch die BV. Ilse Pfeffer statt.

Künstlerische Gestaltung

KünstlerInnen des Kulturnetz Hernals und Friends gestalten den Schützensaal und umliegende Räume mit ihren Arbeiten. Kurator: Roman Lechner

  • AliAl –Taiee:  „ Der ruhige Mensch ruht zwischen den Strümpfen “ 
  • Ivonne Marie Spitzer: „Erkenntnis/das Ende der Unschuld“
  • Wolfgang Stückler:  „Massa& Olson“
  • Immanuel Rohringer 102: „Die Gülden Cloud“
  • Tatiana Hardikov: „Skates enter insides“  
  • Daque:  „La barrière pour la Jouissance“ „Pforte zur Lust“
  • Cornelia Caufmann: „DIE MUSEN“.
  • Sylvia Winkelmayer: "WHAT ARE YOU LOOKING FOR?"
  • Vederthemess vs. Parsia Kananian: „Peep_Box_ing“
  • Lenka Sychra: „ Fiakermobil“
  • August Bisinger & Eva Maria Geisler: „Die Welt der Eva Maria Geisler“
  • Marie-France Goerens: „Vergnügen und Dekadenz“
  • Christa Knott: „Erdbeer und Karotte“  ( ♀ und ♂)
  • Erwin Stefanie Posarnig: werkgruppe: „kunstwerk ohne fundament“
  • Ma Jia: "us"
  • Sonderausstellung „Das Orakel“ in den Nebenräumen: Eine Installation von neun KünstlerInnen welche aus unterschiedlichen Perspektiven Fragen zur Gegenwart und Zukunft aufwirft. Mit Cornelia Caufmann, Kurt Daque, Monika Herschberger, Christa Knott, Ivonne Spitzer, Lenka Sychra, Sylvia Winkelmayer, Wolfgang Stückler und Anna Holly

Veranstaltungsprogramm:

Alle Termine auf einen Blick:

Samstag 12. Mai 2012

19:00 - Eröffnung vor dem Gschwandner auf der Geblergasse durch Bezirksvorsteherin Dr. Ilse Pfeffer
19:30 - kunst)spiel zeigt "Fleisch": Tanztheaterstück mit 8 TänzerInnen
20:00 - Rudi Hübl's "Goldene Wurschtigkeit"
20:30 - "it's my life" Marie-France Goerens, 2012 Performance  
21:00 - Subchor im Etablissement - der legendäre Subterrarium Chor singt Liedgut der letzten 4 Jahrzehnte

Sonntag 13. Mai 2012

18:30 - kunst)spiel zeigt "Fleisch": Tanztheaterstück mit 8 TänzerInnen
19:00 - Zeit-Läufer - SlowForward
20:00 - Lass mich dein Badewasser schlürfen... - Monica Dirnberger (voc) und Jürgen Pingitzer (piano)

Mittwoch 16. Mai 2012

17:00 - Yoga für absolute Anfänger mit Michael Haller und Katharina Vana
17:45 - Bekannte Lieder #1 mit Michael Haller und Katharina Vana
19:00 - querstadtein - Radical Chique - Wiener Durchquerungen im Songformat
20:00 - John & Joe - Theater ohne Boden - präsentiert ein intelligentes Stück von Agota Kristof

Donnerstag 17. Mai 2012

18:30 - „Kunst am Rande“ – Spontanvokalistische Performance und mobile Vernissage mit den 3 Siränen
20:00 - John & Joe - Theater ohne Boden - präsentiert ein intelligentes Stück von Agota Kristof

Freitag 18. Mai 2012

18:00 - Rudi Hübl's "Goldene Wurschtigkeit"
19:00 - Szenische Lesung aus Der Kommandant von Frederic Morton - Verein Welt&Co
20:00 - Pearlmania - Julia Siedl (keys) + Nika Zach (voc,fx)

Samstag 19. Mai 2012

19:00 - Daniel Pabst - Songs zwischen Jazz und Pop 
20:00 - Bonnie & Colyde - Bonnie`s Turn

Sonntag 20. Mai 2012

19:00 - Lesung aus dem Buch "s`Lebm is a Insl" von Norbert Mayerhofer 
           mit musikalischer Begleitung von Romina Mayer und Andrea Kabranlar (Flöten) 
20:00 - STÖRFUNK - Eine Audiovisuelle Performance als hätte jemand ein altes Kofferradio im
           Gschwandner vergessen welches Klangfetzen von Noise, Jazz und Text aus dem Äther fischt...

Mittwoch 23. Mai 2012

17:00 - Yoga für absolute Anfänger mit Michael Haller und Katharina Vana
17:45 - Bekannte Lieder #2 - Performancetheater mit Michael Haller, Harald Sickha und Johannes Starmuehler
20:00 - dieseXtegeneration - oder: wie wird man ÖsterreicherIn? - von und mit Jutta Schwarz

Donnerstag 24. Mai 2012

19:30 - KINO Hernals - Alte Ansichten - Neue Perspektiven 
           Gestaltung: United Aliens TV und OGA mit Beiträgen von Doris Heneis, Martina Reinhart u.a.
           Special Guest: "Eine Minute" Musik- Performance von Florian Schmeiser alias "Schmesièr"

Freitag 25. Mai 2012

19:00 - „Auf uns kommt’s an!“ - Maren Rahmann (voc) und Rudi Görnet (bass) 
20:00 - "Das letzte Mal im Gschwandner..." - Ronja Vogl - Performance 
21:00 - Brasilian Music  - Duo mit Ricardo Vila(git, voc) und Julia Siedl(keys) 

Samstag 26. Mai 2012

19:00 - Lou Walter - Songwriter
20:00 - Georg Biron & Friends servieren "Buchstabensuppe" 
           mit Peter Danzinger, Andy Woerz, Sabine Soukup und Bernie Magenbauer


Die Details zum Veranstaltungsprogramm: 

 

Samstag 12. Mai 2012

19:00 - Eröffnung vor dem Gschwandner auf der Geblergasse durch Bezirksvorsteherin Dr. Ilse Pfeffer

19:30 - kunst)spiel zeigt "Fleisch": Tanztheaterstück mit 8 TänzerInnen

20:00 - Rudi Hübl's Goldene Wurschtigkeit

20:30 - "it's my life" Marie-France Goerens, 2012 Performance 

21:00 - Subchor im Etablissement - der legendäre Subterrarium Chor singt Liedgut der letzten 4 Jahrzehnte

 

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Beginn: 19:30 Uhr  

kunst)spiel zeigt: Fleisch

Tanztheater / ca. 15 Minuten

einen Ausbruch unterdrücken
einen Ausdruck ausbrechen lassen

Frisch, knackig und attraktiv verpackt soll es sein, das pefekte Stück Fleisch - egal ob es sich um das Supermodel auf dem Hochglanzmagazin oder die Bratwurst im Hotdog handelt. Auf spielerische Weise werden in “Fleisch” die Körper der TänzerInnen in Zusammenhang mit dem in Österreich so beliebten Nahrumngsmittel gebracht - werden geklopft, drapiert, in Form gebracht und angeknabbert.

Wir untersuchen die Materialität der uns alle umgebenden Körpermasse und stellen Fragen zu deren Beschaffenheit: wie hat ein perfekter Körper auszusehen, wie verhält und bewegt er sich angemessen? Wieviel Authentizität und Persönlichkeit hat in diesen vorgegebenen Strukturen noch Platz und in welchen Momenten kommen diese letztendlich doch zum Vorschein?

Acht DarstellerInnen machen sich daran, die Grenzen auszuloten, begeben sich in ein Spannungsfeld zwischen gesellschaftlicher Anpassung und innerer Freiheit.
mit: Valentin Gambino, Teresa Hauck, Johanna Jani, Marian Momen, Simone Mück, Laura Nöbauer, Sarah Prehsler, Sarah Zsivkovits

Fotografie: Luna Al-Mousli
Technik: Carmen Kalata
Coaching: Valerie Oberleithner
Inszenierung: Valerie Kattenfeld
Kostüm: Vlerie Kattenfeld und Monika Biegler

Mit freundlicher Unterstützung der ÖH

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Beginn: 20:00 Uhr  

Rudi Hübl's Goldene Wurschtigkeit

Wurschtigkeit ist auch eine Reaklion auf Verunsicherung (+ Jubiläen). Diese Wiener Wurschtigkeit lässt der Plakatkünstler Rudi Hübl zu Artefakte werden. Es vergnügten sich im Etablissement Gschwandner eher die Kleinbürger, während zeitgleich im Fin de siécle Gustav Klimt in den Salons des Adels und des Großbürgertums gefeiert wurde. Diese Parallelwelten führt Rudi Hübl in Performances ironisch zusammen: Aus den Plakaten des aktuellen Gustav Klimt 150 Jahr Jubiläums werden im Etablissement Gschwandner bunte, goldene, eben Gustav-Klimt-Plakatwürste hergestellt. Die sich durch die Jahrhunderte ziehende amorphe Eigenschaft Wurschtigkeit wird zum materiellen Kunstgegenstand.

Rudi Hübl wir um ca. 20:00 Uhr seinen Arbeitsplatz aufbauen und mit seiner Performance beginnen, wird uns aber während dem Fesival immer wieder besuchen und seine Würste weiter wachsen lassen.

www.viennaposterservice.at 

 

Beginn: 20:30 Uhr

" it's my life"

Marie-France Goerens, 2012 Performance Dauer 12min

Früher war unbeschwertes Vergnügen Tagesordnung im Etablissement Gschwandner. Ziel jedes Einzelnen war es erfolgreich, glücklich und schön zu sein und sich dabei gut zu amüsieren. Heute versuchen die Leute nur mehr politisch korrekt zu sein, sie sparen, rauchen und trinken nicht mehr, haben keinen Sex und versuchen einem Idealbild zu entsprechen. Sie sind eingeschlossen in einem sich selbst auferlegten System und haben Angst durch die diversen Krisenmeldungen auszubrechen. Dieses Thema möchte ich aufnehmen und mir in einer Performance die Frage stellen was heute Vergnügen ist und dabei das heutige Idealbild hinterfragen.

 

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Beginn: 21:00 Uhr 

Subchor

Des Subterrariums hauseigener Chor besteht seit Februar 2010 und feierte bereits verschiedenste Erfolge in Wien und anderswo. Zu den Höhepunkten zählen der umfeierte Erstauftritt vor hunderten Begeisterten im Fluc, ein ge­mein­samer Tetris-Umzug mit der MusikarbeiterInnen­kapelle, ein aus Zeitmangel abgesagter Donauinselfest-Auftritt auf der FM4-Bühne sowie der grandiose Jubiläumsauftritt im Subterrarium.

Das Repertoire, das ständig erweitert wird, umfasst Lieder aus verschiedensten Stilen und Kulturperioden. Die Liedauswahl geschieht gemeinsam in einem fein ausge­arbei­teten, chaotisch-demokratischen System.

Gegründet wurde der Chor in der Absicht, genau diejenigen zum Singen zu bringen, die immer schon wollten, sich aber bisher nie zu einem Chor getraut haben. Und so hört es sich von Zeit zu Zeit auch an, was unter anderem den ganz speziellen Charme dieses Chors ausmacht.
Diesem Credo folgend steht er auch nach wie vor allen Interessierten offen!

www.subterrarium.at/chor/

Sonntag 13. Mai 2012

18:30 - kunst)spiel zeigt "Fleisch": Tanztheaterstück mit 8 TänzerInnen

19:00 - Zeit-Läufer - SlowForward

20:00 - Lass mich dein Badewasser schlürfen... - Monica Dirnberger (voc) + Jürgen Pingitzer (piano)

 

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Beginn:18:30 Uhr  

kunst)spiel zeigt: Fleisch

Tanztheater / ca. 15 Minuten

einen Ausbruch unterdrücken
einen Ausdruck ausbrechen lassen

Frisch, knackig und attraktiv verpackt soll es sein, das pefekte Stück Fleisch - egal ob es sich um das Supermodel auf dem Hochglanzmagazin oder die Bratwurst im Hotdog handelt. Auf spielerische Weise werden in “Fleisch” die Körper der TänzerInnen in Zusammenhang mit dem in Österreich so beliebten Nahrumngsmittel gebracht - werden geklopft, drapiert, in Form gebracht und angeknabbert.

Wir untersuchen die Materialität der uns alle umgebenden Körpermasse und stellen Fragen zu deren Beschaffenheit: wie hat ein perfekter Körper auszusehen, wie verhält und bewegt er sich angemessen? Wieviel Authentizität und Persönlichkeit hat in diesen vorgegebenen Strukturen noch Platz und in welchen Momenten kommen diese letztendlich doch zum Vorschein?

Acht DarstellerInnen machen sich daran, die Grenzen auszuloten, begeben sich in ein Spannungsfeld zwischen gesellschaftlicher Anpassung und innerer Freiheit.
mit: Valentin Gambino, Teresa Hauck, Johanna Jani, Marian Momen, Simone Mück, Laura Nöbauer, Sarah Prehsler, Sarah Zsivkovits

Fotografie: Luna Al-Mousli
Technik: Carmen Kalata
Coaching: Valerie Oberleithner
Inszenierung: Valerie Kattenfeld
Kostüm: Vlerie Kattenfeld und Monika Biegler

Mit freundlicher Unterstützung der ÖH

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Beginn: 19:00 Uhr

Zeit-Läufer

„SlowForward die schnelle eingreiftruppe in extremer langsamkeit“

performance „zeitläufer“: wir durchlaufen die zeiten werden aber die „geister“ der epochen nur schwer los und schleppen so manche längst überholt scheinende werte, mit in die zukunft…

SlowForward bedient sich alltäglicher bewegungen die extrem verlangsamt von jedem einzelnen performer/Innen individuell dargestellt werden d.h. der authentische, durch die persönliche biographie geprägte körper tritt in den dialog mit seiner gegenwärtigen umgebung. jedes bild ist nicht alleinige ursache, sondern nur eine bedingung unter anderem dafür, dass das nächste bild entsteht; so wie aus jeder begebenheit und wahrnehmungssituation unseres lebens die ausgangssituation für darauf folgende begebenheiten entsteht. es ist eine art baukasten mit ganz einfachen bausteinen, aber mit stets wieder überraschenden ergebnissen. es geht um die masse und das individuum, um alltägliche bewegungen und um das theater. schlichtheit und volumen führen zu außergewöhnlichen resultaten, die anders aussehen als eine tanzaufführung und die doch im wesentlichen eine choreografie sind.

www.SlowForward.org

p e r f o r m a n c e s

viva  la  slowolution

 

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Beginn 20:00 Uhr

Lass mich dein Badewasser schlürfen: ein Kontrastprogramm

Musik aus der Zeit der ‚Goldenen Zwanziger Jahre‘ und der Weltwirtschaftskrise:

Deutsche Schlager der 20er und 30er Jahre mit teils unsinnig-heiter-oberflächlichen, teils kaum verhohlen anzüglichen Texten.

Swing, Blues und Balladen von George Gershwin, Cole Porter, Duke Ellington, Harold Arlen. Dazu bissige, kritische und heitere Gedichte von Erich Kästner. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen und aktuellen Ereignissen sind durchaus beabsichtigt!

Monica DirnbergerIdee, Konzept, Stimme
Kontra-Altistin aus Leidenschaft und diesmal sich auch als Gedicht-Vortragende versuchend

Jürgen PingitzerArrangements, Klavier
einfühlsamer Begleiter, versierter Stride Pianist, Bandleader der Blue Note Six

 

Mittwoch 16. Mai 2012

17:00 - Yoga für absolute Anfänger

17:45 - Bekannte Lieder #1 mit Michael Haller und Katharina Vana

19:00 - Radcal Chique - querstadtein - Wiener Durchquerungen im Songformat

20:00 - John & Joe - Theater ohne Boden - präsentiert ein intelligentes Stück von Agota Kristof

 

Beginn: 17:00 Uhr 

Yoga für absolute Anfänger

Zum Mitmachen, 45 min

Als Einstimmung für "Bekannte Lieder" die herzliche Einladung zu einer Yogastunde unter Youtube-Anleitung, die wirklich sehr schön ist. Es wird Matten geben und wir freuen uns auf Euer Kommen.
Shanti Om!

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Beginn: 17:45 Uhr

Bekannte Lieder #1

Performancetheater, 60 min
 
mit Michael Haller und Katharina Vana
 

Michael Haller singt bekannte Lieder, während Katharina Vana einen Platz in einer Welt sucht, in der sie sich nicht zu Hause fühlt. Oft und gerne sind wir Spiegel füreinander.Kathi möchte lieber “Crystalized” singen und eine Choreographie haben, statt sich einfach nur zu spüren. Michi ist einverstanden, dass sie den roten Faden zwischen Himmel und Hölle sieht. Man muss sich deswegen keine Sorgen machen. Michi hat sein Kuratorentief überwunden, ein Manifest über die Hingabe und Wahrheit festgelegt und glaubt an das, was aus tiefstem Herzen kommt. Kathi glaubt seit der Lektüre von Bunuel wieder an Wunder und Michi hält die Natur für das bekannteste aller Lieder.

Der Beginn des Performance-Zyklus "Bekannte Lieder" eröffnet erste Einblicke in eine Welt, die erst durch das Individuum entsteht. In der es weniger wichtig ist was geschieht, als wie etwas geschieht.. 

 
 

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Beginn 19:00 Uhr

Radical Chique präsentiert: querstadtein

Wiener Durchquerungen im Songformat

Im Spannungsfeld zwischen Aufbruch und Ausbruch sind in den letzten fünf Jahren eine Reihe von Songs über Wien entstanden. Aufbruch beinhaltet hier Neugier, Offenheit, Hinsehen und Beobachten in der Stadt. Die oftmalige Enge, Hitze und Lautstärke Wiens bildet hingegen den Stoff für Ausbrüche – etwa in den Wiener Wald. Die Songs erzählen von der Suche nach Balance zwischen diesen Gegenpolen.

Aufbruch – von der Faszination urbaner Dichte

Das Aufbrechen in die nähere Umgebung wie zum Beispiel den Gürtel, Ottrakringer Straße, Brunnenmarkt...) bildet den Ausgangpunkt für urbane Momentaufnahmen über die gegensätzlichen und oft auch widersprüchlichen Qualitäten Wiens. Die Stadt bietet Schutz und Vertrautheit, verführt zum Entdecken und Flanieren weckt aber auch Gefühle wie Angst oder Wut. In meiner Musik möchte ich (gewohnte) Sichtweisen Wiens aufbrechen und ein persönliches „Wienbild“ abseits von Klischees skizzieren. Beispiele dafür sind die Songs Sprechzeitlosen und Tag aus, Nacht ein, die beide auf dem aktuellen Album „Schwarzes Gold“ und auf der Homepage zu hören sind.

Ausbruch – in die Weite

Wien provoziert, fordert heraus und kann auch überfordern. Das Ausbrechen führt mich meist nach Westen, nach Neuwaldegg und in den Wiener Wald. Hier findet man vieles, was die Stadt nicht bieten kann: Stille, Weite, Reduktion. Dieser Gegenpol ist essentiell für meine musikalische Auseinandersetzung mit Wien. Die leichte Erreichbarkeit von Grün- und Freiräumen stellt eine Qualität Wiens dar, macht aber auch deutlich wie schnell, dicht und laut diese Stadt sein kann. Dies kommt in Songs wie Im Abendrot oder Im Wald, aber auch in Bird in a Cage zum Ausdruck, die auch als Live- Versionen auf YouTube zu finden sind.

Die musikalische Umsetzung – Akustischer Indie-Folk

Akustische Instrumente unterstreichen den erzählerischen Charakter der deutschsprachigen Songs, die dadurch etwas Skizzenhaftes und Rohes behalten. Für Soho goes Hernals ist eine reduzierte Quartett- Besetzung mit Gesang, zwei Gitarren, Klarinette und Akkordeon geplant.

Radical Chique: Martin Mikulik: Gitarre, Gesang - Bernhard Streibl: Gitarre - Felix Kabas: Akkordeon - Thomas Umbauer: Klarinette

www.radicalchique.net


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Beginn 20:00 Uhr

Theater ohne Boden - John & Joe

John und Joe, zwei Männer mittleren Alters, treffen sich beinahe täglich in einem Café, wie zwei Gestrandete. Sie kennen sich, haben dennoch kaum etwas, das sie verbindet, nichts was sie teilen könnten. Selbst ein simples Gespräch wird zum schwierigen Hürdenlauf. Jedes Wort ist der Versuch, sich selbst und dem anderen vorzumachen, man hätte sich etwas zu erzählen. Die kleinste Bemerkung, das geringste Geschehen werden zur Zeremonie ausgeweitet, um nur nicht verstummt sich die Leere des Tages eingestehen zu müssen. Wer sind sie, woher kommen sie? Zwei Arbeitslose, zwei Rentner, zwei Exilanten? Und was wollen sie, außer da sein? Was sie verbindet, ist die simple Macht der Gewohnheit. Und aus dieser Gewohnheit ist so etwas entstanden, was sie womöglich dennoch Freundschaft nennen würden. Doch was bedeutet das schon. Und wie hält es dem stand, was Geld (abstrakt und real) aus menschlichen Beziehungen machen kann…

Das Stück, Mitte der Siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts geschrieben, und in einem französischen Ambiente angesiedelt, verzichtet trotz gesellschaftskritischer Thematik auf den moralischen Zeigefinger. Es hat überdies nichts an Aktualität eingebüßt, und könnte ebenso gut hier und heute spielen. Denn hinter den vordergründigen Belanglosigkeiten und Alltags-gesprächen werden die Denk- und Funktionsweisen der alles bestimmenden Finanzwelt unserer Zeit wie in einer Parabel offengelegt. Die reduzierte Sprache und scheinbar trivialen Dialoge lassen viel Raum zwischen den Zeilen für Ungesagtes und Unsagbares. Ganz im Stile eines Samuel Beckett wird hier der Mensch in all seinen existentiellen Nöten gezeigt, der in seiner Unzulänglichkeit und Unbeholfenheit trotz aller Ausweglosigkeit vor allem auch eins ist: urkomisch.

Besetzung: Karl Meesen, Walter Leo Handler, Gerald Greifeneder, Pia Zonsits

Regie & Produktionsleitung: Nagy Vilmos

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www.theaterohneboden.at

Donnerstag 17. Mai 2012

18:30 - „Kunst am Rande“ – Spontanvokalistische Performance und mobile Vernissage mit den 3 Siränen

20:00 - John & Joe - Theater ohne Boden - präsentiert ein intelligentes Stück von Agota Kristof

 

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Beginn: 18:30 Uhr

"Kunst am Rande"
Das Ritual der Vernissage

Spontanvokalistische Performance und Vernissage mit den drei Siränen.

Bei der geplanten Performance wird das Ritual einer öffentlichen Kunstausstellung (Vernissage) simuliert. Fast immer finden Ausstellungen in abgeschlossenen, fix definierten Galerieräumen statt, sodass außer den üblichen VernissagenbesucherInnen kaum neues Publikum angesprochen wird. Die Kunst geht an den Menschen vorüber, die „am Rande“ leben und ist für diese etwas, das sie nur „am Rande“ - wenn überhaupt – berührt. Dem soll konstruktiv begegnet werden: Bei der Aktion wenden sich die Siränen an die vorbeiflanierenden BesucherInnen (bzw. PassantInnen) und laden sie ein an dieser ungewöhnlichen temporären Kunstausstellung aktiv mitzuwirken.

Zwischen den Kunstwerken hält eine „Kuratorin“ die Eröffnungsrede und lädt die BesucherInnen ein, die Werke ihrerseits zu kommentieren. Dazwischen gibt es immer wieder (spontan)musikalische Einlagen. Im Anschluss laden die Siränen zu Smalltalk und kleinen Erfrischungen.

Malerin: Susanna Gruber
Eröffnungsrednerin: Gabriele Stöger
Instrumentalistin: Barbara Gabriel

Siränengesang entsteht durch Improvisation dreier Spontanvokalistinnen, die sich stimmlich im Gestaltungsprozess aufeinander beziehen. Die Strukturvorgaben sind dabei nur ein loser Orientierungsrahmen. Das Spektrum der Ausdruckskraft lotet alle möglichen Nuancen menschlicher Stimm- und Stimmungslagen aus.

Die Siränen
Mag. Barbara Gabriel, geb. in Dornbirn, Musik- und Psychotherapeutin in freier Praxis, Wien
Mag. Susanna Gruber, geb. in Salzburg, AHS-Lehrerin für Bildnerische Erziehung, Kulturvermittlerin und Kunsttherapeutin, Wien
Dr. Gabriele Stöger, geb. in Niederösterreich, Theaterwissenschafterin, linkshändige Geigerin, Kulturvermittlerin in Wien

Alle drei: InitiatorInnen des Vereins EigenArt, Zentrum für soziale Integration, Leitung von künstlerischen Projekten, Kabarett-Auftritte, seit Mehreren Jahren Entwicklung und Präsentation verschiedener Programme im Ensemble Die Siränen.

Kontakt:
A-1080 Wien, Lerchenfelderstraße 156/31
T 01/956 54 24, mobil 0699/956 54 24
e. webbrain@chello.at
http://members.chello.at/webbrain 

 

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Beginn 20:00 Uhr

Theater ohne Boden - John & Joe

John und Joe, zwei Männer mittleren Alters, treffen sich beinahe täglich in einem Café, wie zwei Gestrandete. Sie kennen sich, haben dennoch kaum etwas, das sie verbindet, nichts was sie teilen könnten. Selbst ein simples Gespräch wird zum schwierigen Hürdenlauf. Jedes Wort ist der Versuch, sich selbst und dem anderen vorzumachen, man hätte sich etwas zu erzählen. Die kleinste Bemerkung, das geringste Geschehen werden zur Zeremonie ausgeweitet, um nur nicht verstummt sich die Leere des Tages eingestehen zu müssen. Wer sind sie, woher kommen sie? Zwei Arbeitslose, zwei Rentner, zwei Exilanten? Und was wollen sie, außer da sein? Was sie verbindet, ist die simple Macht der Gewohnheit. Und aus dieser Gewohnheit ist so etwas entstanden, was sie womöglich dennoch Freundschaft nennen würden. Doch was bedeutet das schon. Und wie hält es dem stand, was Geld (abstrakt und real) aus menschlichen Beziehungen machen kann…

Das Stück, Mitte der Siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts geschrieben, und in einem französischen Ambiente angesiedelt, verzichtet trotz gesellschaftskritischer Thematik auf den moralischen Zeigefinger. Es hat überdies nichts an Aktualität eingebüßt, und könnte ebenso gut hier und heute spielen. Denn hinter den vordergründigen Belanglosigkeiten und Alltags-gesprächen werden die Denk- und Funktionsweisen der alles bestimmenden Finanzwelt unserer Zeit wie in einer Parabel offengelegt. Die reduzierte Sprache und scheinbar trivialen Dialoge lassen viel Raum zwischen den Zeilen für Ungesagtes und Unsagbares. Ganz im Stile eines Samuel Beckett wird hier der Mensch in all seinen existentiellen Nöten gezeigt, der in seiner Unzulänglichkeit und Unbeholfenheit trotz aller Ausweglosigkeit vor allem auch eins ist: urkomisch.

Besetzung: Christian Malin, Peter Lang, Gerald Greifeneder, Pia Zonsits

Regie & Produktionsleitung: Nagy Vilmos

TOB.png

www.theaterohneboden.at

Freitag 18. Mai 2012

18:00 - Rudi Hübl's Goldene Wurschtigkeit 

19:00 - Szenische Lesung aus Der Kommandant von Frederic Morton - Verein Welt&Co

20:00 - Pearlmania - Julia Siedl (keys) und Nika Zach (voc,fx)

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Beginn: 19:00 Uhr

Der Kommandant - Szenische Lesung 

Der Kommandant (The commandant) ein Stück von Frederic Morton
Deutsche Übersetzung von Bettina Arlt

DARSTELLER:
Der Kommandant                 Christian Humer
Seine Frau Helga                 Ulrike Hübl
Viktor Gruner                       Thomas Simmerl
Alice                                   Dita Hagenhofer
Stimme im Hintergrund         Alfred Woschitz

Alle Rechte am Original, insbesondere das Recht zur Aufführung liegen beim Thomas Sessler Verlag, Wien.

April 1945. Am Abend vor dem Einmarsch der Roten Armee fasst der Kommandant eines Konzentrationslagers einen Unheil bringenden Plan. Der Häftling Victor Gruner, ehemals Schauspieler in Wien, sieht ihm zum Verwechseln ähnlich. Er soll in seine Rolle schlüpfen. Der Kommandant und seine Frau planen in Sträflingskleidung zu flüchten. Unter dem Donner des näher rückenden Artilleriefeuers entwickelt sich ein perfides Spiel.
Frederic Mortons groteskes Theaterstück erzählt die Geschichte eines zerstörten Lebens.

 

Frederic Morton:
Geboren 1924 als Fritz Mandelbaum in Wien-Hernals, Bestsellerautor und Essayist großer US-Zeitungen verbrachte er seine Jugend in Wien. Unter der nazionalsozialistischen Herrschaft emigrierte er 1939 nach London, 1940 in die USA.
Seiner Heimatgasse in Wien-Hernals, der Thelemangasse, setzt Frederic Morton 40 Jahre danach im Roman „Die Ewigkeitsgasse“ ein berührendes Denkmal.
Frederic Morton lebt seit seiner Emigration aus Wien in New York und hält die Verbindung zu seiner Heimatstadt Wien durch regelmäßige Besuche seiner alten Heimat“ stets aufrecht.
Seinem Hauptwerk „Die Rothschilds“ das seinen internationlen Ruf als Bestsellerautor begründete, folgten weitere Romane, die sein ambivalentes Verhältnis zu seiner Heimatstadt Wien in eindrucksvoller Weise beschreiben, wie. z.B. 
Die Ewigkeitsgasse
Schicksalsjahr Wien 1988/89
Wetterleuchten 1913/1914
Ein letzter Walzer
Durch die Welt nach Hause
Zwischen zwei Welten
Das Zauberschiff
Crosstown Sabbath über den Zwang zur Unrast

Auszeichnungen:
2001:Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien in Gold
2003:Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I.Klasse

 

Logo_Ewigkeitsgasse_Junge.JPG http://www.galeriestudio38.at/ewigkeitsgasse

 

 

 

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Beginn: 20:00 Uhr 

Pearlmania

Nika Zach (voc, fx) & Julia Siedl (keys)

Klavier und Stimme, ein Haufen bunter musikalischer Ideen, eigenes klingt anders und anderes eigen. Groove, Virtuosität, Ironie und Emotion - ein musikalischer Dialog, eine Reise in neues klangliches Terrain, ausgehend von verschiedensten Stilen des Jazz.

Julia Siedl und Nika Zach haben sich 2010 in Wien kennengelernt als sich das Ensemble PVC (Prague-Vienna-Connection mit Frantisek Uhlir) formierte. Nach kurzer Zeit stellte heraus dass zwischen ihnen eine gemeinsame musikalische Sprache vorhanden war. Im Duo, das einen Großraum für Ideen und Ausdruck darstellt, wird diese gemeinsame Sprache nun vertieft und weiterentwickelt. Die Eigenkompositionen von Nika und Julia bewegen sich großzügig zwischen Jazz, Latin und Groove und sind von der Liebe zum Experiment geprägt. Einen individuellen Zugang pflegen die beiden auch zum Great-American-Songbook wenn sie "althergebrachten" Songs ein neues Outfit verschaffen. Come and listen!!!! (Pressetext)

 

Samstag 19. Mai 2012

19:00 - Daniel Pabst - Songs zwischen Jazz und Pop

20:00 - Bonnie & Colyde - Bonnie`s Turn

 

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Beginn: 19:00 Uhr

Pabst

Daniel Pabst kannte man bisher als Jazzgitarristen, der es gerne experimentell und krachig mag. Auf „Songs for a Hopeless Minder“ (212 Records) präsentiert er sich jetzt als Singer/Songwriter – freilich ganz ohne Lagerfeuerromantik. Fingerfertiges Gitarrenspiel mischt sich in den 13 recht unkonventionell angelegten Liedern (darunter das Björk-Cover „Unravel“) mit atmosphärischer Elektronik und zurückhaltendem Gesang. Unprätentiös handeln die Texte von Liebe und Verlust, wobei es hier weniger um Melancholie als vielmehr um echten Schmerz geht: „You broke my heart in two / but I’m still loving you.“

daniel pabst - voc., git
http://danielpabst.at/pabst

 

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Beginn: 20:00 Uhr 

Bonnie & Colyde - Bonnie`s Turn

Bonnie´s Turn: Etablierung im Etablissement
Der Schützensaal wird okkupiert! In einer Performance aus Text, Bild und Klang rufen Bonnie & Colyde Weltrekorde aus, kurbeln an Apparaten und remixen Historisches und Gegenwart. Das Gschwandner wird zum Spielort von Tage- und Drehbuch, Liebesgeschichte, Maskenball, Rausch und Reigen. 

Die Gruppe Bonnie & Colyde sind bildende Künstlerinnen und Autorinnen, die im gemeinsamen Umgang mit Text und Bild die Mittel und Möglichkeiten ihrer performativen Gemeinschaft ausloten und die Grenzen zwischen künstlerischen Disziplinen aufbrechen. www.bonniecolyde.at.tf 

Mitwirkende: Iris Blauensteiner, Irmgard Fuchs, Nina Fuchs, Laura Freudenthaler, Anna Gschnitzer, Sandra Gugic, Rosemarie Pilz, Marlies Pöschl, Elisabeth Vogetseder

Sonntag 20. Mai 2012

19:00 - Lesung aus dem Buch "s`Lebm is a Insl" von Norbert Mayerhofer 
           mit musikalischer Begleitung von Romina Mayer und Andrea Kabranlar (Flöten) 
20:00 - STÖRFUNK - Eine Audiovisoelle Performance als hätte jemand ein altes Kofferradio im
           Gschwandner vergessen welches Klangfetzen von Noise, Jazz und Text aus dem Äther fischt... 

 

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Beginn: 19:00 Uhr

"s`Lebm is a Insl"

Wiener Dialekt trifft auf 2 Traversflöten aus dem Frankreich des 18. Jahrhunderts.

Dass barocke Kompositionen von Esprit-Philippe Chedeville sowie Joseph Bodin de Boismortier und moderne Dialekt-Lyrik kein Widerspruch sein müssen, zeigt diese lyrisch-musikalische Tour de Force durch die Befindlichkeiten und Irrealitäten des Lebens in Wien. Wie bei jeder Lyrik, die ihren Namen verdient, stehen Beziehungen, Liebe, Sozialkritik, Politik und ihre Abgründe im Mittelpunkt. Verpackt in das schwarze Seidenpapier des Selbstmitleids und die Leichtigkeit junger Flötentöne verkehrt sich die Wiener Seele ironisch in barocke Elemente voll poetischer Melancholie, die im Halse stecken bleibt.

Wünsche, Träume, Beobachtungen und Erinnerungen wetteifern im Abdriften von der äußeren in eine innere Realität. Wie Kriegsberichterstatter menschlicher Beziehungen berichten Andrea Kabranlar (Traversflöte), Romina Mayer (Traversflöte) und Norbert Mayerhofer (Text und Dialekt-Lesung) vom Leben und vom Sein in Wien und somit von dessen Ende...

S Lebm is a Insl, ein nach dem Geschmack des Mainstream ungewohnter szenischer Abend – und gerade deshalb ein ganz eigenes Hörvergnügen.


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Beginn 20:00 Uhr

STÖRFUNK

Konrad Weissensteiner (Sax)
Oliver Nass (Drum)
Gernot Manhart (Bass)
Tobias Leibetseder (Sounds)
Stefan Pointner (Text)
Mathias Gassner (Tag-Tool)

Eine Audiovisoelle Performance als hätte jemand ein altes Kofferradio im Gschwandner vergessen welches Klangfetzen von Noise, Jazz und Text aus dem Äther fischt...

Mittwoch 23. Mai 2012

17:00 - Yoga für absolute Anfänger

17:45 - Bekannte Lieder #2 - Performancetheater mit Michael Haller, Harald Sickha und Johannes Starmuehler

20:00 - dieseXtegeneration - oder: wie wird man ÖsterreicherIn? - von und mit Jutta Schwarz


Beginn: 17:00 Uhr

Yoga für absolute Anfänger

Zum Mitmachen, 45 min

Als Einstimmung für "Bekannte Lieder" die herzliche Einladung zu einer Yogastunde unter Youtube-Anleitung, die wirklich sehr schön ist. Es wird Matten geben und wir freuen uns auf Euer Kommen.
Shanti Om!

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Beginn: 17:45 Uhr

Bekannte Lieder #2 

Performancetheater, 60 min
mit Michael Haller, Harald Sickha und Johannes Starmuehler

Wir haben herausgefunden, dass wir ein Stück über Anerkennung gemacht haben, was so viel heißt wie "sein dürfen". Harald meint, das sei gut, weil jetzt wo er 30 ist, will er sich nicht mehr so viel Gedanken machen, über die Meinungen von außen. Johannes kann das gut nachvollziehen, er wünscht sich, mehr in sich zu ruhen und sich unbekümmert und mutig zu verwirklichen. Michael hatte nie wirklich ein Problem mit mangelnder Anerkennung oder Ähnlichem, macht aber trotzdem gerne mit, vielleicht erfährt er ja so etwas Neues.

Am Anfang verbinden sich Himmel und Erde, erhebt sich der Zebramann zu asiatischen Klängen und ein Athlet bricht alle Rekorde. Es findet auch das ganze Stück lang - ähnlich wie überall sonst auch - so etwas wie eine Reise statt, an der zu einem gewissen Zeitpunkt Wurzelgemüse verzehrt  wird. Die Musik wird nach bestem Wissen selbst gemacht und wirkt überraschend.

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Beginn 20:00 Uhr

dieseXtegeneration - oder: wie wird man ÖsterreicherIn?

ist eine individuelle Reise durch 150 Jahre Wiener Zeitgeschichte und eine höchst persönliche Vorstellung im interdisziplinären Spannungsfeld Theater, Performance und Lecture. Regisseurin, Schauspielerin und Performerin Jutta Schwarz betrachtet ihre Familiengeschichte aus wechselnden Perspektiven und setzt sie in Beziehung zu ihrem jeweiligen politischen und gesellschaftlichen Kontext. Das Stück handelt von Immigration und Assimilation, von Emanzipation und Zivilcourage und intimen Erfahrungen von Liebe und Täuschung, Verlust, Angst und immer wieder Hoffnung für die nächste Generation.

Donnerstag 24. Mai 2012

19:30 - KINO Hernals - Alte Ansichten - Neue Perspektiven 

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Beginn: 19:30 Uhr

KINO Hernals - Alte Ansichten - Neue Perspektiven


Unter diesem Motto präsentiert United Aliens TV & OGA einen Hernalser Kurzfilmabend mit Arbeiten von Doris Laura Heneis, Martina Reinhart, Valentin Platzgummer u.v.a.

 Special Guest: "Eine Minute" Musik- Performance von Florian Schmeiser alias "Schmesièr"

Freitag 25. Mai 2012

19:00 - „Auf uns kommt’s an!“ - Maren Rahmann (voc) und Rudi Görnet (bass) 

20:00 - "Das letzte Mal im Gschwandner..." - Ronja Vogl - Performance

21:00 - Brasilian Music - Duo mit Ricardo Vila (git, voc) und Julia Siedl(keys) 


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Beginn: 19:00 Uhr

„Auf uns kommt’s an!“

Jura  Soyfer  ist und bleibt aktuell - Ein Programm zum 100jährigen Geburtstag  mit Liedern aus verschiedenen Theaterstücken und Satiren.                                                                                               

Frisch und frech vertont mit Anklängen an Jazz, Balkan, Chanson von Maren Rahmann und Rudi Görnet: Eine performative Bühnenshow mit Witz und Charme!

Der 1912 in Charkow geborene Jura Soyfer zählt trotz seines viel zu kurzen Lebens zu den wohl bedeutendsten politischen Autoren im Österreich der Zwischenkriegszeit. 

 

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Beginn: 20:00 Uhr

"Das letzte Mal im Gschwandner..." - Performance

Einer der einst im Gschwandner zu sehenden Stars wird wieder belebt. Hermann Leopoldi tritt noch einmal auf. Das letzte Mal im Gschwandner... Er bekommt Besuch von einigen seiner ZeitgenossInnen...Texte der großteils einst im Gschwandner aufgetretenen MusikerInnnen werden collageartig zu einer neuen Performance umgearbeitet.
Verschiedene Epochen der Auftritte im Gschwandner, sowie die zeitgleichen Veränderungen in Gesellschaft und Politik, die auch auf die Vergnügungskultur erheblichen Einfluß nahmen, werden anhand der unterschiedlichen Texte spürbar.

„...1947 wurde Leopoldis Rückkehr aus dem Exil im Wiener Konzerthaus stürmisch gefeiert – ganz so, als ob nichts gewesen wäre...“
Alles Weitere bleibt Überraschung für das werte Publikum.

Konzept: Ronja Vogl
Regie und Performance: Anna Brodacz, Ronja Vogl
Performance: Anse Iben

Beginn: 21:00 Uhr

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Brasilian Music 

Duo mit Ricardo Vila (git, voc) und Julia Siedl(keys) 

Ricardo Vila:

Seine musikalische Laufbahn begann bereits mit 6 Jahren. Er lernte Klassische Gitarre, aber seine wahre Liebe galt immer der Brasilianischen Popularmusik. Er spielte u. sang im Musical Theater in Sampa (São Paulo Stadt). Seit 1998 performte er auch in Barcelona, Madrid, Mailand, Venedig, Lubljana, Pula, London und in Österreich (Wien,Graz,Wels,Steirmark, Mostviertel, Waldviertel, ...). Brasilianische Popularmusik ist eine Mischung vieler Rhythmen und Stile wie z. b. Samba, Funk, Rock, Jazz, Bossa Nova, Baião, Xote, Xaxado, Classical, Walz, etc.. Zur Zeit spielt und singt er solo und mit verschiedenen Musikanten in Österreich. ..

http://www.myspace.com/ricvila

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Julia Siedl

Als Sidewoman in den letzten Jahren überaus präsent in der österreichischen Jazz- und Worldmusic-Szene, sowie mit ein paar kleineren eigenen Projekten, hat Julia Siedl mit ihrer Formation "julia siedl quartet" auf sich aufmerksam gemacht.

Diesmal ist sie im Duo mit Ricardo Vila zu hören.

http://juliasiedl.com/


Samstag 26. Mai 2012

19:00 - Lou Walter - Songwriter

20:00 - Georg Biron & Friends servieren "Buchstabensuppe"
           mit Peter Danzinger, Andy Woerz, Sabine Soukup, Bernie Magenbauer

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Beginn: 19:00 Uhr

Lou Walter

"Er küsst die Vielfalt, denn die Einfalt lässt ihn kalt".
Der Singer-Songwriter zaubert virtuos poppige Melodien gepaart mit teils tiefgründigen, teils partytauglichen Texten aus seinem weissen Hut.

Gesang, Gitarre: Lou Walter; Gitarre: Lukas Schildberger

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Beginn: 20:00 Uhr

"Buchstabensuppe"

Literarisch-heitere Texte vom Suppentellerrand, serviert von Georg Biron & Friends: Peter Danzinger, Bernie Magenbauer, Sabine Soukup und Andy Woerz.

Es gibt an diesem Abend auch eine echte Buchstabensuppenausspeise vor Ort – gegen eine freiwillige Spende, die der Aktion „Licht für die Welt“ zugute kommt.

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Georg Biron: http://www.biron.at/

Peter Danzinger: http://www.monoverlag.at/2009/peter-danzinger/

Bernie Magenbauer: http://www.magenbauer.at/

Sabine Soukup: http://www.sprachkünstlerin.at/

Andy Woerz: http://www.andywoerz.at/

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Georg Biron

Das Kunstetablissement im Schützensaal

Kunstetablissement 
„Vergnügen auf Zeit“ 

Künstlerische Gestaltung im Schützensaal

Kurator: Mag. Roman Lechner

KünstlerInnen und Projekte

 •     AliAl –Taiee:  „ Der ruhige Mensch ruht zwischen den Strümpfen“

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Luster aus roten Strumpfhosen (6 Stück) - auf roten Kleiderbügeln (6 Stück).

 •     Ivonne Marie Spitzer: „Erkenntnis/das Ende der Unschuld“

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Muppet- eine Hand-Stabpuppe mit Tischtennisballaugen Liegt erstochen, mit einem Küchenmesser im Raum. Unter ihm ein Blutfleck aus Filz. Um die Skulptur werden mit Straßenkreiden geschrieben. z.B. Erkenntnis / Ende der Unschuld. 

•     Wolfgang Stückler:  „Massa& Olson“

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Massa und Olson, zwei amerikanische Wissenschaftler untersuchten in den 30er Jahren als eine der ersten, wissenschaftlich die Verstärkung des Schalls mittels Trichterhorn. Als Phänomen ist dieser Effekt ja schon seit langen bekannt. Aus diesen Forschungen entwickelten sie das „sg compounded horn“ eine Form von Lautsprecher mit gefaltetem Horn, das durch seine Bauart einen Schalverstärkende Wirkung erzielte. Es wurde ein sehr hoher Wirkungsgrad erreicht, nicht durch die elektrische Konstruktion der Membran, sondern vielmehr durch die Ausformung bzw. Schachtelung des Horns.

•     Immanuel Rohringer 102: „Die Gülden Cloud“

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Der Künstler Immanuel Rohringer hat in seinen letzten Arbeiten das vom Boden Gelöste entdeckt. Nach der Lemming-Cloud präsentiert er im Schützensaal nun eine weitere Arbeit, die im Raum schwebt und so, über uns schwebend ein Zitat der üppigen Luster vergangener Tage ist. Sie ist ein symbolischer Cluster unserer heutigen Erinnerungen an die goldenen 20iger Jahre. Verwoben mit den heutzutage über uns schwebenden Internet-clouds, Drohnen und Satelliten wird der Bogen bis in die Gegenwart gespannt. Die Dioden weisen uns einen Weg in die Zukunft, da sie sparsam mit den Energieressourcen umgehen. Leider ist diese Technologie noch nicht so weit Tageslichtqualität zu liefern. Hoffen wir also, dass unsere Forschungen bald dieses Ziel erreichen und die depperten Quecksilberröhren schnell wieder Geschichte werden.

•     Tatiana Hardikov: „Skates enter insides“ 

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Meine Skateboards halte ich aus diesem Grund für die richtige Wahl. Auch sie sind eigentlich "verfallen" und bekommen nur an oberflächlichen Leben von mir zurück. Sie haben etwas organisches, Lebendiges und Totes zugleich

 •     Daque:  „La barrière pour la Jouissance“

umfasst ein Objekt, das eine „Pforte zur Lust“ repräsentiert. Diese Thematik korreliert eng sowohl mit dem Projekttitel „Vergnügen auf Zeit“ als auch mit dem Ort „Etablissement“. Die Installation bestehend aus einem goldenen Türrahmen mit roten Plüschvorhängen im Hintergrund ist schwach rotes und ultraviolettes Licht, sowie Nebel sehen und es sind Geräusche zu hören, deren Ursprung nicht eindeutig zuzuordnen sind.

 •     Cornelia Caufmann: „DIE MUSEN“.

„Die Musen“ ist eine Hommage an Lou von Salomé. Die Skulptur erinnert in abstrahierter Form an eine Frauengestalt– als Grundform dient eine hölzerne Balustersäule, die auf einem Sockel erhöht steht. Die Pluralform des Werktitels ist bewusst gewählt. „Kein Etablissement ohne Muse“ ist der Gedanke, der mich dazu bewegt, eine Musenskulptur zu schaffen und diese dem „Vergnügen auf Zeit“ zu widmen. Doch wie sieht die Muse der Gegenwart aus? Die so genannte „amourfou“ einer Lou von Salomé und die Idee von „der männlichen Muse“ rücken in den Mittelpunkt meiner Überlegungen und verdrängen romantisierende Klischees, was eine Muse sein soll. Lou ist die Muse des 20. Jahrhunderts schlechthin, die Muse, die sich selbst küsst und küssen lässt: Als selbstbewusste und gebildete Frau hatte sie Einfluss auf bedeutende Männer ihrer Zeit, denen sie Muse war; die jedoch immer an ihrer emanzipierten Haltung scheiterten. Ihre Liebhaber suchte sie selbst aus, nützte diese Kontakte ebenso zu ihrer eigenen Inspiration und persönlichen Entwicklung, was ihr im Unterschied zu vielen Vorgängerinnen eine besondere Stellung in den vorderen Reihen der Intellektuellen ihrer Zeit einbrachte.

•     Sylvia Winkelmayer: "WHAT ARE YOU LOOKING FOR?"

Laser-Projektion an die Wand mit den kleinen freigelegten Wandmalereien (rechte Wandseite) mit der Aufschrift: What are you looking for? in roter Laserfarbe.

•     VEDERTHEMESS VS. PARSIA KANANIAN: „PEEP_BOX_ ING

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Installation, Installation, eine BOXKISTE die Zuschauern die Möglichkeit bietet, selbst in Aktion zu treten und als LADY einen Damenboxkampf der alten Zeit zu bestreiten. Die Show ist maximal für 3 Personen sichtbar und bietet eine ganz intime Atmosphäre in der collagierten Welt des Alten/neuen Etablissements/Wiens/Hernals. Als Akteur begibt man sich durch eine Box in die Handschuhe und das Kostüm der Boxerin um so gegen einen Partner anzutreten und sich selbst durch Guckschlitze einen Kampf zu bieten. Es besteht die Möglichkeit für die eigene Darbietung zu bezahlen. Der/Die Dritte kann durch ein Loch dem Kampf folgen oder sich als Schiedsrichter einbringen. Gelegenheit eines Mehrfach- Erlebnisses für bis zu 3 Personen.

•     Lenka Sychra: „ Fiakermobil“

Erstellen eines neuen Fahrzeugs, ein Hybrid zwischen Pferd und technischem Antrieb. Mit diesem Projekt möchte ich die Vergänglichkeit von technischen Entwicklungen, die sich ständig verbessern, betonen. 

•     August Bisinger & Eva Maria Geisler: „Die Welt der Eva Maria Geisler“

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Die Künstlerin Eva Maria Geisler ist 1936 in Dresden geboren studierte zunächst an der Kunstakademie Dresden. 1955 flüchtete sie nach West-Berlin und studierte an der Hochschule für bildende Künste in Berlin. Studienaufenthalte in Italien und Paris. Ausstellungen, vor allem in Berlin und Wien. Eva-Maria Geisler verstarb nach langer schwerer Krankheit am 12. Juni 2005. Als Installation wird ihr ehemaliges Atelier in Wien von Ihrem Sohn August Bisinger im Schützensaal rekonstruiert. Zu sehen sind einige alte Möbel, viele kleine Accessoires, Dinge aus den 20er und 30, die die außergewöhnliche Malerin sammelte. Weiters wird ein Video/interview mit der Künstlerin sowie eine kleine Auswahl ihrer phantastischen Gemälde präsentiert.

•     Marie-France Goerens: „Vergnügen und Dekadenz“

Das Etablissement Gschwandner stand früher für unbeschwertes Vergnügen und zeigte die Dekadenz der damaligen Zeit. Ich möchte dieses Thema aufnehmen und mir die Frage stellen was ist heute Vergnügen und Dekadenz?

•     Christa Knott: „Erdbeer und Karotte“  ( ♀ und ♂) 

•     Erwin Stefanie Posarnig: werkgruppe: „kunstwerk ohne fundament“: 

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Das künstlerisch-motivierte Spruchband ist das große Äquivalent zu den Kunst- multiplen, die in hoher Auflage zur freien Entnahme produziert werden. Die Spruchbänder tauchen in der Tradition der öffentlichen Meinungsäußerung als temporäre Installationen als „kunstwerke ohne fundament“  meist illegal im öffentlichen Raum auf. erwin stefanie posarnig (PLIANT) 2012

•     Ma Jia: "us"

About "us" : from one of each , to two of us ; from two of us ,to three of us … from china to austria … from yesterday to today , from today to tomorrow … from birth to death …

  • Kino Hernals: ein Kurzfilmabend mit Popcorn und Sportgummi gestaltet von United Aliens TV & OGA mit Beiträgen von Doris Laura Heneis, Martina Reinhart, Valentin Platzgummer u.a.