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Kunst-Quickie 12@zwischendecke

mit Arbeiten des Künstlers Thomas Nemec

Freitag den 20. Mai Hernalser Hauptstraße 31 1170 Wien
Eröffnung ab 19:00 Uhr

Zur Ausstellung:

Nemec künstlerische Arbeit ist von einer rückhaltlosen, permanent die eigene Person riskierenden Radikalität bestimmt. Die Suche nach dem Bild des Lebens bleibt nicht bei Harmlosigkeit und Schönfärberei stehen, sondern dringt mit bohrender Hartnäckigkeit auch zu den dunklen Seiten der menschlichen Existenz vor. Wie drohende abstrakte Zeichen stehen schwarzverschmierte Gefäße und Pinsel im Atelier bereit und dieses Schwarz ist hier keineswegs das Schwarz der Kleriker, sondern das der Anarchie. (Prof. Ulrich Gansert)

Zum Künstler:

Geboren 1958 in Wien, Auswanderung mit den Eltern nach Australien, 1965 Rückkehr nach Österreich. 1977-1986 nach abgeschlossener Kochlehre Besuch der Wiener Kunstschule. 1998 Besuch der Meisterklasse Bildhauerei Gerda Fassel 1988 /90 /92 /94. Lehrtätigkeit an der Int.Sommerakademie Salzburg 1997 - 2012 Kursleiter an der KVHS Wien. Einzelausstellungen und Beteiligungen in Österreich, Deutschland , Schweiz, Frankreich, Ungarn, Mazedonien, Belgien, China, Japan und USA. Beteiligungen an Kunstmessen in Wien, Salzburg, Innsbruck und Bratislava sowie Druckgraphikmessen in Madrid und Paris. Beteiligungen an Druckgraphikbiennalen in Varna (Bulgarien) und Bitola (Mazedonien). Zahlreiche Kataloge und Veröffentlichungen wie z.B. Phantombilder (Mixed media/Collage über Heliogravuren), entstanden anlässlich der Forderung, der damaligen Regierungspartei FPÖ zur Archivierung der Fingerabdrücke aller Österreicher, bzw. aller nach Österreich einreisenden Europäer sowie Alpine Majestäten (Mixed media/Collage über Heliogravuren) aus dem Fotobuchband 1 und 2 Kaiserliche Majestäten und ihr Gefolge vom Ural bis Mallorca. Herausgegeben mit Erlaubnis Ihrer Kaiserlichen Majestät Franz Josef etc. von der Kaiserlichen Hofbuchdruckerei etwa 1910.

lohnender.jpgMusikbeitrag- Special Guest: 

Lohn: Ender Grammelsound
Musikalisches & Unmusikalisches von Hans-Jörg Lohn (Casio, Kramzeug) und David Ender (Bass, Schreberinstrumente). In einem kleinen ungarischen Dorf haben sich der bildende Künstler Hans-Jörg Lohn und der Musiker, Schriftsteller und Performer David Ender zu musikalischen Umtrieben und Forschungsreisen zusammengefunden. Die gemeinsame Abenteuerlust führte schließlich zur Entstehung des Duos Lohn:Ender Grammelsound. In ihren Explorationen schrecken Lohn und Ender weder vor musikalischen Gemeinplätzen und Banalitäten zurück, noch machen sie Halt vor der experimentellen Seite des Hörens und Klingens. Stimmung und Umgebung beeinflussen dabei den musikalischen Werdegang der jeweiligen Aufführung.