Aktuell Aktivitäten 2011-2012 TATORT Hernals - 16.6. - 26.6.2011 Rückblick: das war Tatort Hernals 2011 Satellitenprogramm - 16.-26.6.11 16.6 - 26.6.2011 - SENSE OF BELONGING
'Netter Versuch aufzuheitern. Ich habe die Frau gesehen die das gemacht hat,vielleicht gefällt es mir darum umso besser.’ KLB.
SENSE OF BELONGING beschäftigt sich mit der subjektiven Stadtwahrnehmung und der Frage des „Sich-Verwurzelns“: Wie sehen Menschen, die in Wien leben, ihre Stadt, was an und in ihr ist ihnen wichtig, welche Geschichten erzählen sie und vor allem - wie haben sie sich die Stadt zu eigen gemacht.
info: www.senseofbelonging.net
Beiträge werden im Zeitraum vom 16.-26.Juni in folgenden Schaufenstern der Stadt gezeigt:
2. Schnellbahnviadukt 30-35, Praterstern Ecke Helenengasse, Pizzeria Benu
2. Gb*2, Max Winter Platz 23
2. Karmelitergasse 6, k4-Das Rosenbüro
3. Radetzkyplatz 2, Architekturbüro Migschits
5. Mittersteig 4, Kostümatelier & Fundus & Kostümbus, Werkstatt
6. GB*6-9, Mittelgasse 6
7. Kirchengasse 36, Motmot design
7. Neubaugasse 76, Einkleidung
7. Neustiftgasse 43, Einkleidungzwei
9. Währingerstrasse 18, Cafe Rosa
9. Währingerstrasse 19/ Ecke Lackierergasse 10
9. GB*6-9, Lazarettgasse 12
13. Dovskygasse 5
16. Ottakringerstraße 45/ Ecke Hubergasse, Ottakringer Reisebüro
16. Grundsteingasse14-EG, [Projektraum], neben Ragnerhof
17.Hernalser Hauptsstrasse 29, Atelierwerkstatt Monkewitz
17.Hernalser Hauptstrasse 31/2, KFCT werkraum
20. GB*20, Allerheiligenplatz11
20.Wallensteinstrasse 22/10, Kindergruppe Springmäuse
Projektbeschreibung:
Jeder Stadtbewohner und jede Stadtbewohnerin hat eine unendliche Anzahl von Bildern, Situationen und Geschichten im Kopf, die sich auf den alltäglichen Wegen durch die Stadt angesammelt haben. Täglich kommen neue hinzu und verändern das Gesamtbild, halten es auf aktuellem Stand. Die Stadt am Plan kenne ich zwar und manchmal muss ich noch auf den Plan zurückgreifen, aber was Stadt für mich wirklich bedeutet, hat mit dem Stadtplan wenig zu tun. Meine täglichen Begegnungen, Gewohnheiten, Sinneseindrücke, Erinnerungen und Wissen ob der örtlichen Besonderheiten schaffen Vertrautheit und schreiben meine eigene Geschichte der Stadt. Und diese Stadt ist auch wirklich „Meine eigene“, denn niemand schreibt (m)eine identische Geschichte.
Mit der Idee, die Geschichten der Menschen, die sich nach einem Aufruf beteiligt haben, von ihrer Stadt an die Stadt zurückzugeben, werden die gesammelten Beiträge im Zeitraum vom 16. - 26.Juni in mehreren Schaufenstern der Stadt gezeigt.
Konzept:
Iris Kaltenegger ist Architektin und arbeitet im Rahmen des Schütte-Lihotzky Stipendiums am Thema der subjektiven Stadtwahrnehmung. Ihre eigenen Erfahrungen des sich Verwurzeln-Müssens hat sie als Ausgangspunkt ihrer Recherche gewählt.
„In der Fremde ankommen und sich verorten – mit einem neuen Ort vertraut machen, ist mir bekannt, denn ich zog zum Studium zuerst von Salzburg nach Graz, später nach La Coruna (E), danach nach London und lebe nun seit fünf Jahren in Wien. Diese Situation hat für mich - schon als Studentin und später als Architektin - bestimmte räumliche Fragen aufgeworfen. In meiner Diplomarbeit war es eine Auseinandersetzung mit dem Thema Grenzen. Später beschäftigten mich die Fragen multinationaler Netzwerke und das Phänomen des “Urbanen Nomaden”. Mit dem Projekt ‘Sense of belonging’ möchte ich nun dem subjektiven Prozess des “Sich-Vertraut-Machens” nachgehen.“
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